Unsere Kräuterpost
Monat Juli
Echter Lavendel
Lavandula angustifolia
Aus: https://www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/lavendel/echter-lavendel
Ob als Tee, für Duftsäckchen oder einfach zur Zierde – getrockneter Lavendel beruhigt die Nerven und erfreut das Auge.
Lavendel wird sowohl als Zierpflanze, zur Gewinnung von Duftstoffen, als feines Gewürzkraut und vor allem auch als Heilkraut verwendet. Bei der Herstellung von Tees, Tinkturen und Gewürzmischungen wird getrockneter Echter Lavendel (Lavandula angustifolia) bevorzugt.
Innerlich eingenommen hat er eine entspannende und konzentrationsfördernde Wirkung. Getrocknet in Duftsäckchen, Potpourris und als Badezusatz wirkt Lavendel ebenfalls beruhigend.
Des Weiteren dienen seine getrockneten Blütenblätter in Kleiderschränken als Mottenfalle und verleihen der Wäsche über Monate hinweg einen angenehm frischen Duft. Nicht zu vergessen sehen getrocknete Lavendelsträuße oder einzelne Lavendelstängel in Duftbuketts sehr dekorativ aus.
Lavendel trocknen – Fehler: In der Sonne
Was einst blühte blau, wird schnell grau: Wer meint, nur weil die Lavendelpflanze Sonne so liebt, wäre eine Trocknung in ebendieser die schonendste Methode, der irrt leider. Die Sonne lässt die Blüten verblassen und viele duftende ätherische Öle verflüchtigen sich. Eine Trocknung im Backofen oder über der Heizung ist auch ungünstig. Am besten trocknen Sie Lavendel an einer Schnur luftig und eher dunkel aufgehängt.
nachfolgend einige Fähigkeiten des Lavendels
Lavendel beruhigt die Haut
Lavendel ist ein beliebter Inhaltsstoff in Naturkosmetik. Zurecht: er wirkt bei Reizungen hautberuhigend, was ihn zu einem guten Begleiter bei atopischem Ekzem (Neurodermitis) oder Schuppen macht. Er wirkt entzündungshemmend und kann als 100% rein ätherisches Öl auf die Haut aufgetragen werden, sofern keine Allergie dagegen vorliegt. Sie müssen nicht unbedingt Naturkosmetik mit Lavendel kaufen. Öl aus biologisch angebautem Lavendel (kein künstliches Duftöl!) können Sie selbst einer Bodylotion oder einem Shampoo beimengen.
Lavendelbäder helfen bei Erkältung
Wenn Sie sich die hauptpflegenden Eigenschaften von Lavendel zu Nutze machen wollen, können Sie in ihm baden. Ein selbst gemachtes Lavendelbad entspannt vor dem Einschlafen und auch bei Erkältungskrankheiten.
Für ein Bad brauchen Sie:
• 1 Handvoll Meersalz
• 3 EL Lavendel Blüten oder
• 8 Tropfen ätherisches Lavendelöl
• 3 EL Olivenöl
Lavendeltee beruhigt
Biologisch angebauter Lavendel eignet sich hervorragend für einen beruhigenden und erfrischenden Tee. Er kann entweder fertig gekauft oder selbst zubereitet werden. Dazu übergießen Sie zirka einen Teelöffel Lavendelblüten (frisch oder getrocknet) mit heißem Wasser. Tee fünf Minuten ziehen lassen und abseihen. Der Tee kann warm oder kalt genossen werden.
Insekten abwehren
Lavendel wird traditionell zur Mottenabwehr bei Kleidung eingesetzt. Das liegt daran, dass Insekten Lavendelduft nicht mögen. Diese Wirkung können Sie sich auch für die eigene Gesundheit zu Nutze machen. Bei Sport im Freien oder Freizeit in der Natur kann Lavendelöl tröpfchenweise auf die Haut oder die Kleidung aufgetragen werden, um Insekten
(auch Mücken) fern zu halten und somit unangenehmen Stichen vorzubeugen.
Honig mit Lavendel
Unser HONIG mit Lavendel ist eine exklusive Spezialität.
Wir kombinieren hierfür feinste ausgewählte Lavendelblüten mit Honig und schaffen damit einen milden und zugleich aromatischen Geschmack. Der Honig enthält eine feine Nuance des typischen Lavendel-Aromas, was ihn zu einer besonderen Delikatesse für Honigkenner macht.
Diese Honig-Kreation kann gern bei uns verkostet werden.
Achtsamkeit, eine Zeit für Dich.
Warum Lavendel die Achtsamkeit fördert
Die violette Heilpflanze symbolisiert seit jeher Reinheit, Heilung und Gelassenheit. Wenn wir bewusst Lavendel riechen, zwingt uns das zu einer tiefen, bewussten Bauchatmung. Das ätherische Öl dämpft Reize, die das Gedankenkarussell antreiben, und ermöglicht es uns, leichter in einen meditativen Zustand zu finden.
Die sieben Säulen der
Achtsamkeit
im Überblick:
Nicht-Urteilen:
Den ständigen inneren Drang loslassen, Dinge, Personen oder sich selbst in „gut“ oder „schlecht“ einzuteilen, und Situationen stattdessen neutral zu beobachten.
Geduld:
Akzeptieren, dass alles seine Zeit braucht. Geduld erinnert uns daran, den gegenwärtigen Moment nicht ungeduldig zu übergehen, sondern ihm Raum zu geben.
Anfängergeist (Offenheit):
Die Welt und alltägliche Dinge so betrachten, als würde man sie zum ersten Mal sehen – frei von Vorurteilen und Erwartungen.
Vertrauen:
Das eigene Gefühl und die innere Intuition stärken, um dem eigenen Körper und Geist mehr Sicherheit zu geben.
Nicht-Erzwingen (Nicht-Streben):
Leistungsdruck reduzieren. Es geht darum, einfach zu „sein“ statt ständig etwas „tun“ oder erreichen zu wollen.
Akzeptanz:
Die Realität und die Dinge im Hier und Jetzt so ansehen und annehmen, wie sie sind, ohne Widerstand zu leisten.
Loslassen:
Die Fähigkeit, an Gedanken, Konzepten, Wünschen oder Ängsten nicht zwanghaft festzuhalten, sondern sie ziehen zu lassen