| Unsere Kräuterpost Monat AprilLöwenzahn ( Taraxacum )
( teilweise aus: https://www.swr.de/leben/gesundheit/loewenzahn-heilpflanze-hilfe-muedigkeit-ernte-suche-cholesterinsenkend-gegen-warzen-rezept-oxymel-100.html)
Wer Löwenzahn isst, bekommt Löwenkräfte. Bestimmt hat der Löwenzahn auch daher seinen Namen – falsch! Er hat ihn von seinen gezackten Blättern, die an Löwenzähne erinnern sollen. Löwenzahn macht Müde wieder munter Der Löwenzahn regt den Stoffwechsel an und verhilft zur Antriebssteigerung und eignet sich deswegen hervorragend für eine Frühjahrskur. Eine vierwöchige Kur soll sogar verjüngend auf das Bindegewebe wirken, sowie auf Niere und Leber! Deswegen wird der Löwenzahn auch gern als das «Ginseng Europas» bezeichnet. Er bewirkt eine schonende und gleichzeitig stärkende Anregung der Nieren- und Blasentätigkeit. Ein Tee aus Löwenzahn wirkt auch bei chronisch rheumatischen Erkrankungen wie Gicht und Arthrose. Schon Maria Treben kannte den Löwenzahn als Heilpflanze Der Löwenzahn ist schon eine alte Heilpflanze und wurde bereits in der Renaissance erwähnt. Damals wurde ein Schönheitswässerchen aus Löwenzahn hergestellt, das gegen Sommersprossen eingesetzt wurde. Maria Treben – die Kräuterkundlerin – hat ebenfalls eine Löwenzahnkur empfohlen, bei der man jeden Tag 5-10 Stengel Löwenzahn roh kauen sollte. Das soll gegen eine chronische Leberentzündung, Abgeschlagenheit und Diabetes helfen. Wann Sie den Löwenzahn ernten sollten Beim Löwenzahn sollte man eher die zarten Blätter nehmen, die gerade jetzt im Frühjahr wachsen. Im Laufe des Jahres wird der Bitterstoff in den Blättern immer dominanter und sagt dann unserem verwöhnten Geschmack nicht mehr unbedingt zu. Je größer und dicker die Blätter, umso bitterer der Geschmack. Also besser nach den zarten, grünen Pflanzen suchen. Der beste Zeitpunkt für die Ernte ist im Frühjahr vor der Blüte bis spätestens Juni. Achtsamkeit, eine Zeit für Dich. Achtsam sein heißt: Ich nehme wahr, was ist. Mit all meinen Sinnen. Mehr nicht. |
Pfingstmontag,
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